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„Der Tradition verpflichtet – dem Modernen zugewandt“ – unter diesem Slogan fanden schon mehrmals Veranstaltung an der Anton-Seitz-Schule in Roth statt, so auch in der vergangenen Woche das Projekt zum Thema „Kraut“. Schülerinnen und Schüler der Klasse 7b hobelten und stampften 35 kg Weißkraut ein, um daraus in ca. fünf Wochen Sauerkraut zu bekommen. Die Verarbeitung geschah wie schon zu Urgroßvaters Zeiten, jedoch wurde das Kraut mit Holzstampfern bearbeitet und nicht mit den Füßen getreten
(wie es nach Überlieferung unsere Vorfahren getan haben sollen).

Parallel zur Krautverarbeitung erkundeten mehrere Gruppen das Krautangebot in verschiedenen Lebensmittelmärkten in Roth. Angebote in einem Bioladen und einem Gemüsefachgeschäft durften ebenfalls nicht fehlen. Bewusstes Einkaufen durch Preis- und Qualitätsvergleich ist eine zentrale Aufgabe, die es im modernen Alltag zu bewältigen gilt und deren Grundlagen bereits im schulischen Bereich angebahnt werden müssen.

In einigen Wochen, wenn der Prozess des Säuerns abgeschlossen ist, kann ein Vergleich zwischen Fertigprodukten und Selbsterzeugtem auch in Hinblick auf den Zeitaufwand gezogen werden. Und egal wie der Vergleich ausfallen wird - das große Krautbüfett findet auf alle Fälle statt.

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